Linearkugellager für Rundführungen, wie Wälz- oder Gleitlager, zeichnen sich durch niedriges Gewicht und hohe Belastbarkeit aus. In Verbindung mit unseren Präzisionswellen ermöglichen sie sehr große Verfahrwege bei relativ niedrigen Kosten. Die Lager sind in zahlreichen Ausführungen lieferbar für die unterschiedlichsten Einsatzfälle und Anforderungen. Unser Lagerprogramm beginnt bei Lagern für Wellen Ø 3 mm in medizinischen Geräten und reicht bis Ø 150 mm für den Einsatz in Schwermaschinen. Die passenden Wellen mit entsprechender Bearbeitung nach Kundenwunsch gehören ebenfalls zum Standard-Lager-Programm. Mehr erfahren
Sie haben Fragen oder möchten mehr über unsere Linearlager erfahren? Dann sprechen Sie uns gerne an!
Die Standard-Linearlager mit einem Kugelkäfig sind besonders geeignet bei normaler, radialer Belastung. Für Anwendungen mit Momentenbelastung sollten Lager in der Ausführung Tandem mit 2 Käfigen eingesetzt werden. Für sehr hohe Momente sind Speziallager mit Dreifach-Käfig auf Anfrage lieferbar.
Standard-Lager bestehen aus gehärtetem Außenring aus Edelstahl, allseitig geschliffen, mit einem Kugelkäfig aus Kunststoff, in dem Präzisionskugeln geführt sind. Für hohe Temperaturen über 80°C müssen Lager mit Stahlkäfig eingesetzt werden. Die Ausführung SB hat einen Außenring aus beständigem Kunststoff, in den Metallplatten mit geschliffenen Laufbahnen eingelegt sind. Der Typ KH ist aus tiefgezogenem Stahl hergestellt und zeichnet sich durch besondere Wirtschaftlichkeit und geringen Bauraum aus.
Alle Linearlager sind lieferbar mit einer oder 2 Dichtungen (Nachsetzzeichen U oder UU). Die Dichtungen aus Nitril haben 2 Dichtlippen, die schleifend an der Welle anliegen. Während die innere Dichtlippe den Austritt des Schmiermittels verhindert, ist die äußere Dichtlippe als Schmutzabweiser ausgelegt.
Linearkugellager für Rundführungen zeichnen sich durch ihr niedriges Gewicht und ihre hohe Belastbarkeit aus. Sie ermöglichen große Verfahrwege zu geringen Kosten und werden in zahlreichen Bereichen eingesetzt – von der Medizintechnik bis hin zu schweren Maschinen.
Linearlager sind für Wellendurchmesser von 3 mm bis 150 mm erhältlich. Standardmäßig kommen Einzelkäfig-Lager für normale Radiallasten zum Einsatz. Für Momentenbelastungen steht eine Tandem-Konfiguration mit zwei Käfigen zur Verfügung, und für hohe Momente können Dreifachkäfig-Sonderlager auf Anfrage gefertigt werden.
Die Standardausführung besitzt einen gehärteten Außenring aus Edelstahl mit allseitigem Präzisionsschliff und Kunststoffkugelkäfig. Der Typ SB verwendet einen Kunststoff-Außenring mit eingesetzten Metallplatten und geschliffenen Laufbahnen – ideal bei geringeren Gewichtsanforderungen. Der Typ KH besteht aus tiefgezogenem Stahl und bietet eine wirtschaftliche Lösung mit reduziertem Bauraum für kompakte Einbausituationen.
Ein Linearlager besteht aus mehreren präzise aufeinander abgestimmten Komponenten. Den äußeren Rahmen bildet ein Außenring, der in der Standardausführung aus gehärtetem Edelstahl gefertigt ist. Im Inneren befindet sich ein Kugelkäfig aus Kunststoff, in dem hochpräzise Kugeln geführt werden. Diese übernehmen die eigentliche Wälzbewegung entlang der Führungswelle. Zum Schutz vor Verschmutzung und zur Schmiermittelretention können ein- oder beidseitig Dichtungen aus Nitril mit Doppellippen-Konstruktion verbaut werden. Je nach Ausführung kommen alternative Materialien zum Einsatz: So verfügt der Typ SB über einen Außenring aus Kunststoff mit eingelassenen Metallplatten, während der Typ KH auf einen tiefgezogenen Stahlring setzt.
Die Herstellung von Linearlagern erfordert höchste Fertigungspräzision. Üblicherweise wird der Außenring aus Edelstahl gefertigt und anschließend gehärtet, um die nötige Verschleißfestigkeit und Tragfähigkeit zu erreichen. Die Laufkugeln werden auf engste Toleranzen geschliffen, da sie maßgeblich die Laufgenauigkeit bestimmen. Der Kugelkäfig wird so konstruiert, dass die Kugeln in definierten Bahnen zirkulieren können. Bei Sonderausführungen wie dem Typ KH kommt ein Tiefziehverfahren zum Einsatz, das eine besonders wirtschaftliche Fertigung ermöglicht. Abschließend werden die Komponenten montiert, mit Schmiermittel versehen und – sofern gewünscht – mit Nitril-Dichtungen ausgestattet.
Linearlager ermöglichen eine reibungsarme, geradlinige Bewegung entlang einer Präzisionswelle. Das Funktionsprinzip basiert auf dem Wälzlagerprinzip: Die im Kugelkäfig geführten Kugeln rollen zwischen Außenring und Führungswelle ab und wandeln so Gleitreibung in deutlich geringere Rollreibung um. Die Kugeln zirkulieren dabei in geschlossenen Bahnen innerhalb des Käfigs – sie werden auf der Lastseite belastet und auf der Rückseite zurückgeführt. Dadurch sind sehr große Verfahrwege bei gleichbleibend niedrigem Widerstand möglich. In Kombination mit Präzisionswellen von Ø 3 mm bis Ø 150 mm deckt MiniTec Anwendungen von der Medizintechnik bis hin zum Schwermaschinenbau ab. Für Anwendungen mit Momentenbelastung stehen Tandem-Ausführungen mit zwei Käfigen oder auf Anfrage Dreifach-Käfig-Varianten zur Verfügung.
Mehrere Faktoren bestimmen die Lebensdauer und den Verschleiß eines Linearlagers: